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Warum stagnieren meine Rankings? klassische SEO Anfängerfehler im Überblick

Du hast Unmengen an Zeit und Arbeit in deine Webseite gesteckt und dennoch stecken deine Rankings auf Seite 2 oder noch weiter hinten fest? Nicht selten begegnen wir Seiten mit einem ansprechenden UX-Design und auf den ersten Blick guten Inhalten, die mit einem schlechten Google-Ranking kämpfen.

Wie unsere langjährige Erfahrung im Bereich der Suchmaschinenoptimierung zeigt, stecken dabei oftmals einfache SEO Anfängerfehler dahinter. Deren Behebung bedarf zumeist nur ein Minimum an Aufwand. Nachfolgend möchten wir euch einen kleinen Überblick über die häufigsten SEO-Fehler geben, die insbesondere Anfängern gerne passieren. Dazu liefern wir entsprechende Lösungs- und Verbesserungsansätze, die zu besseren Google-Rankings führen und bei zukünftigen Projekten eine Zeitersparnis bringen.

1. mangelhafte Meta-Daten

Erfahrungsgemäß werden die Meta-Daten von sehr vielen Webseitenbetreibern eher als lästiges Übel gesehen. Obwohl eine Meta-Description nur zwischen 150 und 160 Zeichen lang sein sollte, stellt diese oftmals vor eine Herausforderung. Denn das Ziel ist es, einerseits nicht nur das Main- sondern auch einige sekundäre Keywords unterzubringen, sondern zugleich durch die Description die User auf die Seite zu locken.

Auch wenn Google im Laufe der Jahre die Wichtigkeit der Meta-Daten nach hinten geschraubt hat, ist der indirekte Einfluss auf das Google-Ranking nicht zu unterschätzen. Denn diese haben unmittelbaren Einfluss auf die CTR- sowie Conversion Rate. Liegen diese beiden Werte unter dem Durchschnitt, ist der Weg auf Seite 1 der SERPs schnell verstellt.

Ein typischer SEO-Fehler im Zusammenhang mit den Meta-Titles und Meta-Description ist das Copy-Paste Verfahren. Gerade wenn hunderte oder mehr Seiten und Beiträge vorhanden sind, kann die individualisierte Anpassung nicht wenig Zeit in Anspruch nehmen. Dennoch raten wir strikt davon ab, ein einzige Beschreibung zu erstellen und diese bei allen Unterseiten anzuwenden. Dadurch fehlt es nicht nur an Individualität und einer exakt passenden Description für die Kunden, sondern wird von Google zumeist als Duplicate Content gewertet. Dies hat ebenso negative Auswirkung auf die Rankings.

Ein weiterer SEO-Fehler bei den Meta-Daten ist der generelle Verzicht darauf. Dadurch lauft die Webseite zwar nicht Gefahr eine Abstrafung durch Duplicate Content zu erhalten, stattdessen erstellt Google quasi selbst eine Meta-Description für die Suchenden. Im Regelfall handelt es sich dabei um die ersten 1-3 Sätze einer Seite. Speziell bei spannenden Einleitungen, die den tatsächlichen Inhalt teasern sollen, können sich die Leser wenig darunter vorstellen.

Die Folge: mangelndes Interesse an der Website, eine niedrigere Conversion-Rate und schlechtere Rankings.

SEO-Fehler 1

2. unterschiedliche interne Linktexte

Laut Google selbst gibt es mehr als 200 unterschiedliche Faktoren, die eine mehr oder weniger starke Auswirkung auf das jeweilige Ranking den SERPs haben. Einer davon, die von vielen Webseiten-Betreibern teilweise komplett außen vor gelassen wird, ist die sogenannte interne Verlinkung.

Beinahe noch schwerer als ein kompletter Verzicht darauf, wiegt die Verwendung unterschiedlicher interner Linktexte für die gleiche Seite einer Website. Damit Google genau weiß, welche Keywords und Begriffe für den jeweiligen Bereich wichtig sind, sollte möglichst immer der gleiche Anker gewählt werden. Wenn wir beispielsweisea auf unsere Startseite verlinken, verwenden wir dafür immer den Begriff Webdesign Wien oder für unsere Suchmaschinenleistungen den Begriff SEO Wien.

Auch wenn der Rankingfaktor im Vergleich zu anderen eher geringe Wirkung hat, gerade bei vorhandenen Blog-Beiträgen im dreistelligen Bereich kann die Bedeutsamkeit einer Seite deutlich erhöht werden.

3. zu hohe Ladezeiten

Wir leben in einer äußerst schnelllebigen Welt und das zeigt sich auch im Internet. Kaum ein User hat die Zeit und Lust mehrere Sekunden darauf zu warten, bis eine Website vollständig geladen ist. Grafische Untermalungen und tolle Features sind zwar einerseits eine tolle Sache, andererseits sollte die Ladezeit nicht zu stark darunter leiden. Denn grundsätzlich gilt: Je höher die Ladezeit, desto höher auch die Absprungrate der Leser und potentiellen Käufer.

Da die Absprungrate ebenfalls in die Ranking-Bewertung von Google einfließt, ist eine hohe Ladezeit ein seo-technisches No-Go.

4. Einseitiger Backlinkaufbau

Ein großartiger Content und eine schicke Website alleine reichen im Jahr 2022 leider nicht mehr aus, um im Konzert der Großen dabei zu sein. Ebenso spielt die Anzahl und vor allem die Qualität der Backlinks eine entscheidende Rolle. Gerade als neues Unternehmen oder bei einem neuen Blog wird man ohne eigenständigem Backlinkaufbau nicht vorankommen, denn die externen Links ohne Zutun kommen erst mit einem bestimmten Bekanntheitsgrad.

Dennoch gilt es dabei darauf zu achten, dass das Linkprofil möglichst sauber und natürlich gehalten wird. Ein Linkprofil, wo 200 Forenlinks zu finden sind und vielleicht 1-2 Content-, Branchenbuch- sowie sonstige Links fallen bei Google schnell auf und werden abgestraft.

Wenn du dir unsicher bist, wie ein seriöser Backlinkaufbau mit nachhaltigem Erfolg in den SERPs funktioniert, solltest du dich besser an eine professionelle Suchmaschinenoptimierung Agentur wenden.

5. Es fehlt an qualitativen Inhalten

Eine Website ist immer nur so gut wie ihre (schlechtesten Inhalte). Speziell in den letzten 5-10 Jahren haben die Suchmaschinen in diesem Bereich einen enormen Sprung gemacht. Das bedeutet: Es reicht nicht mehr aus, lediglich die gewünschten Keywords in den Text einzubauen. Google zum Beispiel ist mittlerweile bereits so „intelligent“, dass Inhalte mit Mehrwert bevorzugt werden.

Google mag keine veralteten Websites. Daher empfehlen wir unseren Kunden stets regelmäßig neue Inhalte zu bringen oder den „alten“ Texten in regelmäßigen Abständen neuen Schliff zu verleihen.

Backlinks sind ein Zeichen dafür, dass andere Webseitenbetreiber die Website gut finden und deren Leser gerne darauf verweisen. Das mag zwar in der Theorie sehr gut klingen, gerade bei neuen Projekten und Firmenwebsites ist das aber in der Praxis kaum umsetzbar. Daher ist gerade am Anfang „Handarbeit“ angesagt und es sollten selbst einige Backlinks aufgebaut werden.

Hierbei gilt es aber auf die Qualität zu achten. Über verschiedene SEO-Tools wie Ahrefs, Seobility oder Seorch lässt sich die Stärke einer Website recht gut einschätzen. Zu viele Links von Webseiten mit niedrigen Werten sind ein potenzielles Zeichen von Spam und Sie laufen mit Ihrer Website Gefahr, von Google eine Abstrafung zu erhalten.

Suchen Sie sich daher gerade für den Anfang eher weniger Backlinkquellen, dafür aber möglichst hochwertige.

7. keine mobile Verfügbarkeit

Der Trend im Online-Bereich geht eindeutig in Richtung Smartphones und Tablets. Um allen Besuchern der Website ein vernünftiges Online-Erlebnis zu ermöglichen, ist das Thema Mobile Usability ein wichtiges. Dabei wird die Webseite so designt, dass diese auch auf mobilen Geräten in voller Größe sauber dargestellt wird.

Dieser Schritt ist in der heutigen Zeit unumgänglich, da dadurch potenzielle Kunden verloren gehen. Ebenso bleiben die ersten Plätze in den Suchmaschinen eine Illusion. Daher: Unbedingt für mobile Geräte optimieren (lassen).

Fazit: Kleine Fehler, (große) Auswirkung

Einige der häufigsten SEO-Fehler sind bereits innerhalb kürzester Zeit reparabel. Vor allem die Meta-Daten, internen Linktexte oder die Keyworddichte erfordern oft nur wenige Augenblicke für die Korrektur. Speziell wenn es um das Thema Backlinkaufbau geht, müssen für solche Korrekturen eher einige Wochen bis Monate eingeplant werden. Dennoch lohnt sich dies auf Dauer, da jeder dieser Fehler der ausschlaggebende Grund sein kann, weshalb die letzten Konkurrenten vor Ihnen bleiben.

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